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In der Bibel wird davon berichtet, wie die Israeliten sich aus der Sklaverei der Ägypter befreien. Für diese Freiheit müssen sie einen langen, mühsamen Weg durch die ägyptische Wüste zurücklegen. Als sie in der Wüste keine Nahrung mehr finden, werden sie missmutig und unruhig, denn sie haben Angst, zu verhungern. Doch Gott lässt sie nicht im Stich, denn er lässt „Manna“ auf sie regnen: kleine süße Brotkrummen, die wie Reif auf dem Boden liegen. |
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Es gibt ihnen Kraft für ihren weiteren Weg. An Manna mangelt es nie. Jeder und jede be- kommen genau so viel, wie er oder sie braucht. So soll es auch in manna sein. Dort gibt es Nahrung für Leib und Seele, die Kraft gibt für jeden Tag.
Weil die Israeliten Hunger hatten, sagte Gott zu Mose: „Ich werde euch Brot vom Himmel reg- nen lassen. Die Leute sollen vors Lager hinausgehen und soviel sammeln, wie sie für den Tag brauchen.“ Am Morgen lag rings um das Lager Tau. Als der Tau verdunstet war, blieben auf dem Wüstenboden feine Körner zurück, die aussahen wie Reif. Als die Leute von Israel es sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? (das heißt „was ist das?“). Mose aber sprach zu ihnen: „Dies ist das Brot mit dem Gott euch am leben erhalten wird.“ Die Leute gingen und sammelten, die einen mehr, die anderen weniger. Als sie aber abmaßen, hatten die, die viel gesammelt hatten, nicht zu wenig. Jeder hatte gerade soviel gesammelt wie er brauchte. Die Leute von Israel nannten die Speise das Manna. Es war weiß wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen.
(aus 2. Mose 16)
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